Samstag, 1. Juli 2017

Veränderung muss nicht sofort sichtbar sein!

Hallo Georg,

diese mail habe ich im Mai 2015 formuliert und sie dir nicht geschickt. 

Ich möchte, dass du sie bekommst denn die Worte kamen aus meinem Herzen und sind für dich. 

Hoffe dir geht weiterhin so gut, wie ich dich im Leo Center gesehen habe. Gib mir bitte noch Zeit…..ich habe mein Leben noch nicht sortieren können. Aber auf einem guten Weg. Ich bin zufrieden mit mir. 

Ich drück dich ganz doll und freu mich sehr auf unser wiedersehen.

Deine Y.....


Zeilen vom Mai 2015:

nun schaffe ich es endlich dir zu schreiben. Mit „schaffe“ meine ich diesmal aber nicht, dass ich es zeitlich vorher nicht hinbekommen habe sondern, dass ich mich nicht bereit gefühlt habe. Es war und ist mir aber ein sehr großes Bedürfnis, dir noch einmal zu schreiben und dir meine Gedanken mit zu teilen. Sie sind sehr sehr durcheinander und ich habe gehofft, sie ein wenig sortieren zu können aber es geht einfach nicht. Ich wollte aber nicht länger warten. Jetzt tue ich es einfach. Wie war das noch mal mit dem Leben, dass passiert während man es plant? 

Zu unserem Abschied bin ich sehr zwiegespalten. Zum einen denke ich, wir haben es so gebraucht und zum anderen bin ich sehr traurig darüber, wie es passiert ist. Traurig macht mich auch die Erinnerung daran, wie oft ich dich mit meiner gereizten Art wohl verletzt habe und in diesem Punkt fühle ich mich glücklich, dass ich das nicht mehr tun kann. Ich fühle mich auch ein wenig erleichtert und ganz oft kommt mir in diesem Zusammenhang auch der Gedanke, dass ich wohl doch mit der ganzen Situation ein wenig überfordert war. Daher die Erleichterung. Ich wünschte ich hätte anders mit der Situation umgehen können aber ich nehme mich dafür an, dass ich es nicht konnte und bin daher auch dankbar für die Eskalation und die daraus resultierende Trennung (vorerst oder für immer? darauf möchte „ich“ mich nicht festlegen). 

Ich denke ganz oft an dich, vermisse dich und frage mich oft wie es dir wohl geht und was du machst? Wenn mich meine Verbindung zu dir nicht täuscht dann spüre ich, dass du glücklich und zufrieden bist. Vielleicht ist das auch meine Hoffnung, weil ich mir das für dich wünsche!

Ich habe „sehr“ viel von dir gelernt und bin dem Leben sehr dankbar, dass wir uns begegnet sind! Ich lerne weiter, unteranderem durch die Erfahrungen, die ich mit dir zusammen gemacht habe. 

Wie ich dir damals auch versprochen hatte, benutze ich in meinen zukünftigen Coaching und Begleitarbeiten nichts von den Unterlagen, die ich von dir habe. Das kann ich natürlich nur für die materiellen Dinge versprechen, die mentalen Erfahrungen mit dir haben mich und meine Persönlichkeit geprägt und daher würde es mir sehr schwer fallen, diese auch weg zu lassen. Mir ist es ein Bedürfnis, dir das mitzuteilen da Vertrauen ein großer Punkt unserer Beziehung war. 

Wie gesagt, mir gehen noch tausend Sachen durch den Kopf aber ich bin gerade nicht in der Lage sie wirklich zu sortieren und sammeln.  

Ich möchte mich bei dir bedanken für alles! Danke, dass es dich gibt! Danke, dass du das machst, was du machst! 

Egal wo ich bin und was ich tue, ich werde immer einen Teil von dir mit mir mit tragen und ich höre deine Worte. 

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Veränderung muss nicht sofort sichtbar sein! Manchmal braucht sie Zeit. 

(c) georg mouratidis




Montag, 26. Juni 2017

Wegen Menschen wie euch...

A: "Was hältst du von Schwulen, Lesben?"
B: "Die gehören erschossen. Die würde ich erschiessen!"
A, Ich: "Weshalb?"
B: "Alle Anomalien hasse ich!"
Ich: "Was bedeutet für dich Anomalien?"

B: "Die ganze Welt, die Erde..."
Ich: "Die Welt oder die Erde...?"

B: "Die ganze Welt, Menschen Tiere, hat immer ein Männlein und ein Weiblein ..."
Ich: "Nun, das ist nicht ganz richtig. Es gibt Frösche die haben beide Geschlechter..."
A: "Und Schnecken..."

Denkpause bei B, dann...

B: "Wegen Menschen wie euch, geht die Welt zugrunde!".
Und B verlässt die Runde!

Anmerkung: Dieser Mensch behauptet "griechisch orthodox zu sein!"

Ohne weitere Worte!

(c) georg mouratidis

Freitag, 9. Juni 2017

Du wärst ein guter Lehrer

Gestern sagt ein Kollege zu mir:

"Du wärst ein guter Lehrer!"
"Wie meinst du das?", frage ich ihn.
"Positiv", sagt er. "Wenn ich das gewusst hätte, was ich durch dich 'heute' erfahren habe. Die Schüler würden dir zuhören!"
"Was habe ich gemacht, dass du diese Aussage machst?" frage ich.

"Nun, wie du hinterfragst? Wenn du sagst, definiere...Du bringst Menschen dazu zu reflektieren. Und nicht einfach es so hinzunehmen!" - "Genau daas. Die schüler würden dir definitiv zuhören. Weil sie von dir was lernen können!"

"Danke. Das nehme ich als Kompliemt an!" sage ich ihm.

"Soll es auch. Du weisst, dass ich dich am Anfang nicht leiden konnte, Aber es hat sich jetzt geändert!"

"Darf ich dich etwas fragen? Darf ich dich umarmen?"

Und er ließ es zu! Und wenn man bedenkt, dass er mich fast 1 Jahr lang nicht leiden konnte.

Mir ist es wichtig dies hier zu teilen!

Einerseits um aufzuzeigen, dass Menschen sich ver-rücken können! Andererseits, dass man Ver-änderungen zulässt. Denn ich habe es bemerkt, dass er einen Annäherungsversuch startete. Und ich ihn zugelassen habe!

"Denn Bedürfnisse ändern sich. Stündlich, minütlich, sekündlich!"

In diesem Sinne!

(c) georg mouratidis

Mittwoch, 24. Mai 2017

Ich ecke auch überall an...

...sagt ein Mann in unserer Unterhaltung.

"Also, ich ecke nicht an" antworte ich. "Die anderen ecken an mir an!"
"Haha", sagt mein Gesprächspartner. "Das sehen die anderen aber anders!"
"Nun, ich ecke nicht an!" antworte ich.

"Naja" sagt der Mann, "wenn du in einer Unterhaltung bist und du eckst an fünf Menschen an, was machst du da?"

"Naja" frage ich. "Willst du es wirklich wissen?"
"Ja", sagt er "was machst du da?"

"Meine erste Frage wird sein, 'an was machst du es fest, dass er aneckt?'".

"Also, an was machst du es fest, dass Georg aneckt?"
"Naja, an dem was er gesagt oder getan hat?"
"Ok, und was genau stört DICH daran?"

"Ok", sagt er "ich habe es verstanden. In der Frage liegt ja schon die Antwort!"

Ich nicke zustimmend!

"Wow, ja du hast Recht!"

"Ich möchte nicht Recht haben" sage ich und lächle dabei!

"Ja, aber so habe ich es noch nie gesehen!"

"Kein Mensch ist für das Glück des Anderen verantwortlich. KEINER!

(c) georg mouratidis

Samstag, 29. April 2017

Service-Wüsten-Land Deutschland

Vor Jahren hieß es "Service-Wüstenland Deutschland". Was auch so war. Ja, ich habe diese Erfahurng auch gemacht. Ich habe das Alter um diese Erfahrung gemacht zu haben!

ABER, ich habe in den letzten Jahren auch sehr poisitve Erfahrung machen dürfen.
"thomann" oder "soundland" z.B. Ich war verblüfft. Und das am Telefon.

ABER heute, ja heute...

war ich nach Jahren Mal unterwegs weil ich mir ein Möbel kaufen wollte. Also fahre ich zu Hofmeister Sindelfingen. ich setze mich auf einer Couch und warte: 11:11 auf meiner Uhr. Ich bin gespannt wie lange es dauern wird bis ein VerkäuferIn kommt. Und prompt steht schon jemand vor mir: 11:11 auf der Uhr. WoW....

Er: "Darf ich Ihnen helfen"
Ich: "Dürfen dürfen Sie. Aber ob Sie es können?"
Er: "Schauen wir mal!"
Ich: "Ich suche einen MassageSessel!"
Er: "Hm, dahinten hatten wir was!" - und läuft weg.
Ohne mir zu sagen, dass ich ihm folgen soll.
Ich folge ihm dennoch.
Er zeigt mir einen. Ich fühle mich überhaupt nicht wohl bei diesem Menschen. "Setzen Sie sich" sagt er. Kein Bitte, eher eine Auf-forderung. Ich setze mich. Er spielt mit der Fernbedienung. Er schaut mich gar nicht mal an. Spielt, spricht...Ich verstehe ihn nicht..."Sie können mal etwas spielen, testen.". sagt er steht auf und geht....Ich spiele ein wenig...Plötzlich....

"Kommen Sie mal!"...halt es von irgendwo aus dem Laden. Keine Bitte, eher eine Aufforderung.

"Ich komme mal!" antworte ich. Keine Reaktion. Er wartet.
Er: "Hier haben wir zwei im Abverkauf!" sagt er. "Da lässt sich was am Preis machen!". Er denkt tatsächlich mir geht es um den Preis. Obwohl ich ihm gesagt habe was ich suche, will oder mir wünsche. Er setzt sich neben mir und spielt mit der Fernebdienung. Ich versuche ins Gespräch zu kommen...tiefer ins Gespräch, weil ich was ganz anderes will. Nix. "Spielen Sie ein wenig, und dann..." - "Ja, ich spiele ein wenig" antworte ich. Der tolle Verkäufer geht. "Melden Sie sich dann!" - "Ja, ich melde mich!"...Ich spiele ein wenig. Es ist nicht das was ich brauche....Der zweite Sessel sieht so billig aus. Der Preis "überrascht" mich a weng. 6100.-€. Nicht schlecht denke ich.

Ein potentielen Kunde der bereit ist 6000€ für einen Sessel auszugeben so abuzufertigen erstaunt selbst mich. Ich war ja bereit bis 5000€ auszugeben. Aber bei 5 Mille bekommen ich was "besseres". Mit mehr Funktionen, bessere Qualität. Und mit mindestens genau so wenig Entgegenkommen wie bei diesem Verkäufer dachte ich. NE, hier kaufe ich nicht ein! Ich steh auf und gehe.

Auf dem Weg zur Rolltreppe sehe ich ihn wieder. Nein, das sagt nmir nicht zu sage. "Wir bekommen wieder welche rein..."Sie müssen halt immer mal wieder reinschauen" sagt er!" - "MIt Sicherheit nicht" dachte ich mir und bin gegangen.

Hatte er seinen schlcheten Tag heute?

Grüßle an Möbel Hofmeister in Sindelfingen!

Montag, 6. Februar 2017

Dann sagst du das was du fühlst?

JA!

Gestern war ich bei einem Casting. Und ich habe bei einem jungen Paar (Sie:26, Er:27) übernachtet, das ich über couchsurfing kennen gelernt habe!

Der junge Mann entschuldigte sich so oft bei mir. Ich bat ihn sich nicht mehr bei mir zu entschuldigen, weil es da nichts zu entschuldigen gibt.

Er wollte wissen weshalb es da nichts zu entschudligen gibt. Er habe ja schließlich eine Frage gestellt ohne zu wissen ob es mir recht ist.

Ich habe ihm meine Einstelllung zum "Entschuldigen" erzählt. Und dass es keinen Anlass für mich gibt sich jemals zu entschuldigen!

Sie: "Aber, wenn ich etwas gemacht habe, was den anderen verletzt?"

Ich: "Ok, hast du das mit Absicht gemacht? Wenn die Antwort 'nein' ist, dann gibt es nichts zu ent-schudligen! Wenn die Antwort 'ja' ist, dann ist es ganz schon frech die Absolution von mir zu verlangen. Und was wenn ich dich nicht entschuldige? Also!"

Sie: "Entschsudligst du dich nie?"

Ich: "Ich vesuche es mich daran zu halten. JA!"

Sie: "Was machst du dann, wenn du den Eindruck hast, dass du etwas gemacht hast was den anderen 'verletzt' hat?"

Ich: "Ich bedauere es oder ich bitte um Nachsicht. Und versuche zu erklären weshalb ich das gemacht habe was ich gemacht habe!"

Pause, Nachdenklichkeit bei ihr.

Sie: "Dann sagst du das was du fühlst!?" (mehr eine Aussage als eine Frage.)

Ich: "Genau! Ich liebe dich dafür, dass du das erkannt hast. GENAU, ich sage in dem Moment was ich fühle; wenn es der andere hören will!"

Sie: "Es ist zeimlich schwer oder? Wenn man jahrelang gesagt bekommt, du sollst das und du sollst das...und dann kommst du und sagst: 'nein, ich entschuldige mich nicht. ich sage dir aber was ich fühl(t)e.'

Ich: "Ja, es ist schwer aber nicht unmöglich. Denn ich möchte, dass Menschen endlich wieder Zugang zu ihren Gefühlen bekommen! Zu ihrem inneren Kern!"

Zustimmendes Nicken. Von beiden!

(c) georg mouratidis