Donnerstag, 31. März 2011

Wenn die Gefahr vorbei ist, wird der Heilige ausgelacht. - Autor unbekannt -

Mittwoch, 30. März 2011

Dienstag, 29. März 2011

Charme ist die Kunst, als Antwort ein Ja zu bekommen, ohne etwas gefragt zu haben. - Albert Camus -

Montag, 28. März 2011

Die Chance klopft öfter an, als man meint, aber meistens ist niemand zu Hause. - William Penn Rogers -

Sonntag, 27. März 2011

Es muss nicht immer ein Hund sein


Habe soeben im Fernsehen einen Bericht über diese Äffchen gesehen.
Ich war richtig erfreut zu sehen welche Möglichkeiten es für behinderte Menschen gibt. Doch schaut mal selber.

Leider auf englisch. Wenn ich es auch in deutsch finde werde ich es auch posten.

-gm-

Was ist der Unterschied zwischen Autorität,...

...Autorität, Autorität, Autorität und autoritär?
(nein, ich habe mich nicht verschrieben. Das Wort Autorität taucht bewußt vier mal auf.)

Bis vor ein paar Tagen war ich der Ansicht, dass Autorität und autoritär ein und das selbe seien. "Negativ" behaftet. Bis zu dem Tag an dem ich mich mit meiner "Philosophiestudentin" über das "Kindererziehen mit Autorität" unterhielt. Als sie das Wort "Autorität" in den Mund nahm, bin ich erschrocken. Ich schaute sie an, und versuchte *dagegen* zu argumentieren. Hatte ich doch die Erfahrung gemacht: Eltern = Autorität. Meine Eltern sehr streng, also Autorität = streng = Macht = Druck = Zwang. Wie konnte sie also FÜR eine Erzeihung mit Autorität sein. Plötzlich file mir ein, ich könnte sie ja fragen, was sie damit meint. Und sie erzählte mir dann ihre Version von Autorität. 
Ich dachte dann; "Hä, ist doch das gleiche wie ich denke. Weshalb ist das dann bei mir *negativ* behaftet?". Also machte ich mich daran das zu erkunden. Und ich stellte  erstaunlicher weise - für mich - fest, dass es vier verschiedene Auslegungen/Definitionen zum Wort Autorität gibt. Und eine davon hat sehr wohl was mit *auroritär* zu tun.

Dies veranlasst mich diese Unterschiede aufzuzeigen. Einerseits um das Wissen weiterzugeben und andererseits um dem Missverständnis "Autorität habe nix mit autoritär zu tun" entgegenzuwirken.

Definition 1: 
Autorität gegründet auf Erfahrung. 

Diese Autorität basiert auf die Erfahurng einer Person ab. Sie leitet sich ab von ihrem Wissen, Bildung, Weisheit, Fähigkeit ab. Ghandi war eine Autorität im *Kampf* ohne Waffengewalt, ohne Gewalt, gegen die Engländer zu einem unabhängigen Indien. Einstein war eine Autorität auf seinem Gebiet. Jesus war eine Autorität. Mein Lieblingsphilosoph Jiddu Krishnamurti war eine Autorität. Marshall B. Rosenberg ist eine Autorität. Alles Autoritäten durch Erfahrung, Bildung, Wissen. Diese Art von Autorität wird einem zugesprochen/verliehen.

Definition 2: 
Autorität gegründet auf Stellung oder Titel.

Diese Autorität basiert auf der Position, oder Stellung einer Person. Oder dem Titel einer Person. Oder aber auch einer gegenseitig anerkannten Positionsbeschreibung. Das heißt, dass beide Parteien das Recht der "Autorität" anerkennen, einen Teil ihres Verhaltens zu bestimmen. Ich habe die Autorität das Rauchen in meinem Auto zu verbieten. Der Chaf hat die Autorität seine Sekräterin zu bitten ein bestimmtes Telefonat für ihn zu erledigen. Ein Polizist hat die Autorität einem Radfahrer ein Bußgeld aufzuerlegen. Diese Autorität ist legitimiert dieses Verhalten "anzuwenden". Von jedem Einzelnen selber, oder durch Gremien die anerkannt wurden.

Definition 3: 
Autorität gegründet auf informelle Verträge.

Diese dritte Art der Autorität leitet sich von den Abmachungen, Verträgen, Vereinbarungen ab, die wir Menschen tagtäglich eingehen. Dieses Verhalten hat Konsequenzen (Autorität) auf mein Verhalten, weil es in meinem Handeln maßgeblich einwirkt. Wenn ich z.B. mit jemandem eine Abmachung habe mit ihm ins Kino zu gehen, dann beinflußt mich diese Vereinbarung, wann ich meine Wohnung verlasse um rechtzeitig am vereinbarten Punkt zu erscheinen. 

Definition 4: 
Autorität gegründet auf Macht.

Die vierte Definition zu Autorität leitet sich von der Person ab, die Macht über andere Personen hat und diese auch ausübt. Diese Art der Autorität kontrolliert, beherrscht, zwingt, setzt unter Druck, benutzt seine Macht um den Willen anderer Menschen zu brechen. Sie zu unterdrücken. Sie dazu zu bringen, all das zu tun, was diese Machtperson will. Über diese Art von Autorität sprechen wir fast immer, wenn wir von "autoritär" sprechen. Diese Art von Autorität ist es fast immer, wenn wir von Hierarchien sprechen. Sowohl in Organisationen als auch die die von Eltern und Lehrern verkündet wird, wenn sie über Autorität sprechen. Wenn du deine Hausaufgaben nicht machst, dann darfst du nicht in die Musik-AG

Jetzt weiß ich, weshalb ich vor ein Paar Tagen Autorität mit autoritär gleichgesetzt habe. Für mich persönlich hat Autorität sehr wohl was mit autoritär zu tun. Oder auch anders herum. Natürlich nur die Autorität die Macht ausübt. Macht über jemanden.

-gm- 

Kommentare erwünscht!

 
Inmitten von Schwierigkeiten liegen günstige Gelegenheiten. - Albert Einstein -

Samstag, 26. März 2011

LIEBE auf der Erd`- anstatt -

Und wieder gilt es loszulassen,
bis du die Leere wirklich spürst,
dein Leben in das Aug´ zu fassen,
dich tief hinein ins Herze führst.
Da bist du DU und kannst es sein.
Nichts wird den Seelenplan verstören.
Fühlst du dich manchmal auch allein,
dann fange an, uns zuzuhören.
Das ist der Punkt des Neuerwachen,
der dich zum umkehren gezwungen.
Der freie Wille wird hier lachen -
Vereinigung mit Gott gelungen.
Die Trennung war nur Illusion,
Vergessen - da du Liebe bist.
Doch eigentlich ist es ein Lohn,
zu leben in der Erdenfrist.
So viele Wesen wollten reisen,
dabeisein, doch es brauchte Mut.
Jetzt schau´n sie zu, auf viele Weisen,
vom Rand der Welt aus, was ihr tut.
Sie applaudieren, wenn ein Licht
das Dunkel überwunden hat.
Freuen sich mit, aus ihrer Sicht,
wie LIEBE auf der Erd`, anstatt.

Autor: Barbara Zell, http://www.lunaria.at
Nichts wird so oft unwiederbringlich versäumt wie eine Gelegenheit, die sich täglich bietet. - Marie von Ebner-Eschenbach -

Freitag, 25. März 2011

Donnerstag, 24. März 2011

Gefreut habe ich mich heute...

...eigentlich gestern...am 23.3.2011 durfte ich vor 22 Frauen in der Johanneskirsche in Holzgerlingen meinen Vortrag über die Gewaltfreie Kommunikation abhalten.

Am Anfang, ich kam etwas früh, waren nur Brigitte und ich. Da war ich noch ruhig und gelassen. Langsam füllte sich der Raum. Ich fühlte eine positive Überraschung. So viele Menschen die über die Gewaltfreie Kommunikation hören möchten. Neugierde war das Wort, als ich fragte weshalb sie dieses Thema gewählt haben.

Nachdem Brigitte mich vorstellte sangen diese Frauen etwas für mich. Ich möchte gerne das Lied hier nieder schreiben. Einmal um es mitzuteilen und andererseits um es festzuhalten.
Gott segne Dich,
wenn du des Morgens aufstehst, noch bevor es Dir gelingt, Dich über den Tag zu ärgern oder Dich vor ihm zu fürchten.
Gott segne Dich,
mitten im Trubel des Alltags, wenn Du gar nicht dazukommst, an ihn zu denken.
Gott segne Dich,
wenn Dir etwas schweres widerfährt, noch bevor es sich in Deinem Herzen festetzen kann.
Gott segne Dich,
am Abend, indem er Schatten des Tages von Dir nimmt, noch bevor sie sich in Deine Träume schleichen
Gott segne Dich,
wo Du gehst und stehst, lachst oder weinst, glänzt oder versagst.
Gott segne Dich in allem, was Du tust und lässt.

Nach diesem Lied durfte ich mit meinem Vortrag beginnen. Interessant fand ich am Anfang, dass sich ein paar Frauen sich an meine (Nicht)Rechtschreibung *gestört* haben. Wahrscheinlich waren es Lehrerinen *schmunzel*. Es war ein sehr angenehmer Abend für mich. Mit Einwürfen, Provokationen, Nachfragen, Interaktion, Unterstützung und vieles Anderes. Ich konnte Inspirationen, Impulse und Antworten für einige Fragen und Aussagen mitnehmen. Mich hat es auf jeden Fall bereichert. Interessant war für mich zu beobachten, wie diese älteren Damen mit ihren *negativen* Gedanken über jemanden, umgingen. Es fieil ihnen sichtlich schwer ihre Gedanken so auszudrücken wie sie wirklich gedacht haben. Sie versuchten die "Etikette" zu wahren. Eine wagte es dann tatsächlich "ungehobelter Pinsel" zu sagen. Was für ein Erfolg ;-). Der Abend ging von 20:00-22:00 Uhr. Die Rückmeldungen die ich erhielt haben mich erfreut, zeigten sie mir dass ich doch die eine oder andere *berührt* habe und etwas in ihr ausgelöst habe.

Am Ende des Abends haben sie zum Abschluss noch folgendes Lied gesungen:

Wo ein Mensch Vertrauen gibt, nicht nur
an sich selber denkt, fällt ein Tropfen von dem
Regen, der aus Wüsten Gärten macht.

Wo ein Mensch den anderen sieht, nicht nur sich und seine
Welt, fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus der Wüsten Gärten 
macht.

Wo ein Mensch sich selbst verschenkt, und den alten Weg ver-
läßt, fällt ein Tropfen von dem Regen, der aus Wüsten Gärten macht.

Gibt es einen besseren Abschluss als dieses Lied. Ich finde nein, denn es passt so schön zu diesem Abend. DANKE!
-gm-




Die günstigste Gelegenheit ergibt sich immer im ungünstigsten Augenblick. - Autor unbkannt -

Mittwoch, 23. März 2011

Lob! Ein Irrtum?

In meiner letzten Infoveranstaltung habe ich darüber gesprochen, dass die Gewaltfreie Kommunikation das Loben (als positives beUrteilen oder beWerten) ablehnt. Da war das Ertsaunen und die Überraschung groß. "Wie, Lob wird abgelehnt?", "Und wir erzählen unserern Teilnehmern loben, loben, loben", und andere Aussagen waren zu hören.

Ich möchte dies zum Anlass nehmen um aufzuzeigen was Lob anrichten kann und wie es auch anders geht.

Loben
den Anderen (positiv) beurteilen oder bewerten
    • Du bist hübsch
    • Also, das hast du sehr gut gemacht
    • Ich bin deiner Meinung
    • Du bist doch sehr fleißig
    • Sie können das doch so gut, können Sie nicht mal mit dem Kunden sprechen?
    • Du bist ein gutes Kind
    • Aus dir wird mal ein guter Fußballspieler
    • Du hast sooo schönes Haar
    • Du hast die Intelligenz, die besten Noten zu bekommen
Im Gegensatz zur allgemeinen Überzeugung, dass Lob immer guttut, hat es auch oft einen negativen Effekt. Eine positive Einschätzung, die nicht der eigenen Vorstellung entspricht, kann Feindseligkeit hervorrufen.
    • Ich bin nicht hübsch, ich bin hässlich
    • Ich hasse mein Haar
    • Ich habe nicht gut gespielt. Ich war miserabel
Wenn jemand positiv urteilt, kann gefolgert werden, dass bei anderen Gelegenheiten auch negativ geurteilt wird.

Darüber hinaus kann ein Ausbleiben von Lob – in Familien, Unternehmen, u.s.w. wo häufig gelobt wird – als Kritik verstanden werden.
    • Du hast keine nette Bemerkung über das Essen gemacht, also schmeckt es dir nicht!
    • Sie sind überhaupt nicht zufrieden mit meiner Arbeit, denn sonst hätten Sie sich positiv geäußert 
Lob kann als Manipulation empfunden werden
    • Sie können das doch so gut, können Sie nicht mal mit dem Kunden sprechen? 
    • Heute fährst du vorsichtiger Auto
Bei dieser landläufig gewohnten Art der „Anerkennung“ bekomme ich das wohltuende Lob dafür, dass ich den Maßstäben eines anderen genüge, entspreche.

Er misst, definiert und beurteilt gemäß seinen Kriterien, ob ich mich „richtig“ oder „falsch“ verhalten habe, inwiefern ich „gut“ oder „schlecht" bin und drückt das aus, als sei es objektiv wahr.

Das Kind das für eine 1 in den Schulnoten gelobt wird, hat zwar den Erwartungen der Eltern entsprochen, aber ob es sich selbst so wohler fühlt, interessiert niemanden. Sein handeln entspricht also nicht „unbedingt“ seinen eigenen unmittelbaren Bedürfnissen. Damit kann ein erster Schatten auf die Freude, gelobt zu werden, fallen.

Die Anerkennung des anderen hängt davon ab, wie sehr ich seinen Maßstäben entspreche. Wenn mir an diesem Menschen liegt oder ich gar „abhängig“ von ihm bin, werde ich mich nach seinen Regeln und Bewertungen richten und messen lassen.

Dieses Konzept fördert meine Anpassung, nicht meine Authentizität und/oder meine Autonomie als freier selbstverantwortlicher Mensch.

Erst gestern erfuhr ich von einem 8 jährigen Mädchen das sich krank-gelobt hat. Uups, was ist den das? Diese Mädchen wurde von den Eltern gelobt um dem Bruder zu zeigen wie schlecht er ist. Nicht wie toll das Mädchen ist, sondern - ja - wie schlecht er ist. Und das Mädchen richtet all seine Kraft darauf aus, Dinge zu tun um Lob zu erhaschen. Das Kind ist in therapeutischer Behandlung.
 
Möchten wir wirklich solche Menschen züchten?

Ja, darf dann gar nicht mehr gelobt werden?

Nun, folgende Fragen zum NAchdenken:
- was ist die Motivation eines Lobes?
- möchte der gelobte das überhaupt hören?
- fällt euch auf, dass hinter jeder Lob-Botschaft das Pronomen "Du" steckt, gefolgt von einer 
  positiven Einschätzung dieses "Du"?

Es ist allzu natürlich, dass manchmal , etwas das jemand tut ein starkes Gefühl in einem auslöst - Erleichterung, Freude, Überraschung, Ekstase, Interesse. Wie sollen wir das jetzt, ohne Lob zu benutzen, um all die oben beschriebenen Aussagen zu vermeiden, ausdrücken? Wie kann ich denn jemandem all das sagen, ohne all diese Risiken einzugehen. Nun, dafür gibt es eine einfache Alternative:

Die positive Ich-Botschaft

Eine Alternative zum Lob kann diese Ich-Botschaft sein. Denn diese Botschaften vermitteln dem Gegenüber wie sein Verhalten auf mich wirkt. Und ich lasse ihm - dem Gegenüber - in seiner eigenen Überzeugung. 
    • Ich fühle mich gut, wenn ...
    • Ich war ganz aufgeregt, als ...
    • Ich war angenehm überrascht, als ...
    • Ich habe mich so gefreut, als ...
    • Ich war erleichtert, als ...
    • Ich war sehr entspannt, als ...

Ich gebe kein Urteil über die andere Person ab. Dieser feine Unterschied ist sehr wichtig. Denn genau diese Urteile sind Bestandteile des Lobens, welche so viele Probleme verursachen. Versuchen Sie diesen feinen Unterschied im folgenden Beispiel zu erkennen:

"Das war aber toll von dir, nach deiner Party hier aufzuräumen" (Lob)
"Ich war richtig erleichtert als ich nach Hause kam und alles hier war aufgeräumt. Ich hatte nämlich keine Lust aufzuräumen". (Positive Ich-Botschaft)

In diesem Sinne: Denken wir einmal über das Loben nach.
-gm-

Kommentare erwünscht!
Je mehr eine Sache dementiert wird, desto sicherer wird sie später beschlossen. - André Kostolany -

Dienstag, 22. März 2011

Montag, 21. März 2011

Sonntag, 20. März 2011

~Lehren heißt nicht, ein leeres Gefäß füllen, sondern eine Fackel anzünden. - Heraklit -

Samstag, 19. März 2011

Denn es muss von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll. - Johann Wolfgang von Goethe -

Freitag, 18. März 2011

Kraft kommt nicht aus körperlichen Fähigkeiten. Sie entspringt einem unbeugsamen Willen. - Mahatma Ghandi -

Donnerstag, 17. März 2011

Mittwoch, 16. März 2011

Gefreut habe ich mich heute...

über einen Anruf von Brigitte Sonntag.

Sie war eine Teilnehmerin meiner Infoveranstaltung über die Gewaltfreie Kommunikation vom 15.3. Sie sagte mir, dass das Echo in ihr immer noch nachwirkt.  Und das sie für sich mitgenommen hat auf jeden Fall dran zu bleiben.

Dann teilte Sie mir noch folgendes mit: "Ich habe mit unserer Leitung gesprochen und ihr den Vorschlag gemacht, ob Du deinen Vortrag auch in unserer Kirchen-Frauengruppe abhalten darfst. Sie ist da gerne bereit, doch wir können uns 10 Euro pro Teilnehmer nicht leisten.  Und es sind ca. 25. Also möchte ich dich fragen ob du es *global* für 100 Euro machst?"

Ich antwortete ihr ohne lange zu überlegen: "Ja, natürlich mache ich das auch. Ohne Diskussion!". Sie war offensichtlich so überrascht dass ich dem zustimme und fragte noch mal nach: "Wirklich?". Ich sagte ihr, "Ja, ich mache das wirklich". Sie hat sich so gefreut darüber und fügte dann hinzu: "Wir würden dir gerne davor und danach ein Lied singen. Ist es dir recht?". 

Nun, jetzt war ich so berührt von dieser Herzlichkeit und ich sagte ihr, dass ich mich sehr freuen würde.

Und genau darüber habe ich mich heute gefreut. Diese Herzlichkeit mit der Brigitte und die anderen Damen der Frauengruppe ihre Dankbarkeit zum Ausdruck bringen möchten.

-gm-
Der einfache Weg ist nicht immer der beste -Autor mir unbekannt-

Dienstag, 15. März 2011

Sie ist wie ein Schmetterling

Sie ist wie ein Schmetterling by seiderdubist

Gelesen von Elsa Rieger
Blog: http://schreibtalk.blogspot.com
Bücher: http://www.amazon.de/Elsa-Rieger/e/B0047LZYTA/ref=ntt_athr_dp_pel_pop_1

Kontakt: https://www.facebook.com/elsa.rieger


Nein, sie ist ein Schmetterling!

Ihr ganzes Wesen ist so zart, so filigran. Wenn die Sonne durch sie scheint nehme ich ihr "Sein" intensiver wahr. Ich kann sehen bis ins tiefe Innere. Jede einzelne Blutbahn nehme ich wahr. Gleichzeitig auch dieses "Zerbrechliche".
Am liebsten nehme ich sie in meine Hand um sie zu "schützen*. Sie soll sich geborgen fühlen. Ich nehme sie in meine Hand und lege meine andere darüber. Ganz sachte, vorsichtig. Sie hat keine Angst. Ich habe das Gefühl sie schaut mich an, mit Augen die nur Vertrauen versprühen. Als wolle sie dass ich es sehe. Dieses Vertrauen, diese Leichtigkeit. Diese Harmonie. Diese Sehnsucht nach Schutz und Sicherheit. Und doch möchte ich sie loslassen. In die Freiheit. Ich möchte dass sie *frei* ist. Nein, sie ist frei. Ich möchte dass sie weiß dass sie keine Angst zu haben braucht vor mir. Aber auch nicht von der Welt da draußen.
Ich wünsche mir dass dieser Schmetterling ganz hoch zum Himmel fliegt. So hoch, dass Gott sie berührt. Das Gott sie berührt und daraus ein Engel wird. Und dieser Engel kommt zurück zu mir. Ich sehe ihn, ich spüre ihn. Er umwickelt mich mit seinen Flügeln. Jetzt nimmt ER mich in seinen Armen und gibt mir eine Sicherheit. Er möchte mir sagen, dass ich auch keine Angst zu haben brauche. Er spricht zu mir: Und diese Stimme. Sie macht mich sprachlos. Fast wie im Traum komme ich mir vor. Nein, kein Traum. Wie in Trance höre ich dieser lieblichen Stimme zu. Eine Weile lang kann ich es nicht beschreiben. Dieses Gefühl. Doch langsam spüre ich was in mir passiert. Es ist wie wenn ein Kanal vom Scheitel bis zum "untersten" Chakra verläuft. Irgend jemand, der Engel?, lässt eine *warme* Flüssigkeit durch diesen Kanal laufen. Diese Flüssigkeit ist so dickflüssig, fast wie Öl, wohlriechend und so wohlig warm dass sie mich von innen wärmt. ganz langsam von oben bis unten. zum tiefsten Punkt. Er flüstert mir ins Ohr:"Lass uns fliegen".
Und wir sind einen kleinen Augenblick lang miteinander geflogen. Es war ein sehr kurzer Augenblick. Doch mir kommt es vor wie eine Ewigkeit. Denn, wie heißt es so trefflich: „Für die Ewigkeit ist ein „Leben lang“ nur ein Augenblick! Was für ein LEBEN?!
Sie hat mich verzaubert. Wie eine Zauberfee. Wie eine Elfe. Sie hat sich in meine Seele gebohrt. Hat sich dort festgesetzt. Und je größer der Abstand zwischen uns, desto mehr dringt sie vor zu meinem inneren kristallinen Kern. 

Ich kann diese Frau nicht vergessen. Vielleicht irgendwann, doch nur vielleicht. Irgend wie nehme ich wahr dass wir beide – sie und ich – auf der gleichen Ebene kommunizieren. Auf der gleichen Ebene den anderen wahrnehmen. Andere sagen: „auf der selben Welle“. Mag sein. Vielleicht ist es eine Umdrehung weiter auf der Spirale des Lebens. Meines Lebens. Wer weiß das schon.
Ist es wichtig? Muss es mit Worten beschrieben werden? Nein, denn, wer versucht das Schöne mit Worten zu beschreiben kann die Schönheit zerstören. Wer versucht die Liebe mit Worte zu beschreiben, vermag deren Ausbreitung zu verhindern. Ich habe etwas erlebt, was ich nicht für möglich hielt. Wie denn auch, kannte ich das doch gar nicht. Mir ist was wundervolles passiert. Ich habe die Liebe erlebt.
 -gm-
Zu mancher richtigen Entscheidung kam es nur, weil der Weg zur falschen gerade nicht frei war. - Hans Krailsheimer , dt. Schriftsteller -

Montag, 14. März 2011

Erfolg besteht manchmal in der Kunst, das für sich zu behalten, was man nicht weiß. - Peter Ustinov -

Sonntag, 13. März 2011

Das Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln - Herbert Spencer -

Passend dazu dieser Artikel

Samstag, 12. März 2011

Freitag, 11. März 2011

Die Bildung eines Menschen zeigt sich am deutlichsten in seinem Verhalten gegenüber Ungebildeten - Hans Kilian -

Donnerstag, 10. März 2011

Mittwoch, 9. März 2011

Gefreut habe ich mich heute...

...über eine email von Angela Di Croco vom DC Team. Darin berichtete Sie mir dass eine Anzeige im Stadtanzeiger zu lesen ist.

Hier der Link:  
http://www.stuttgarter-stadtanzeiger.de/news/index.php/lokal?ausgabe=201

Habt Ihr es gesehen? Ganz unten rechts.

-gm-

Gewaltfreie Kommunikation ist nicht lösungsorientiert?

Diese Frage stellte mir heute eine Bekannte per email nachdem sie meine Seminarankündigung im Netz gelesen hat:

Dort steht Folgendes:

...
„Eine neue Kommunikationssprache, eine Sprache die nicht lösungsorientiert ist und ergebnisoffen an einen Konflikt herangeht.“

Die Frage meiner Bekannten ist:

"Den Satz verstehe ich nicht, bzw. die Formulierung irritiert mich. Insbesondere im Zusammenhang des Nachfolgesatzes. Die GfK ist NICHT lösungsorientiert,  ....  was ist denn die Auflösung in dem Text, wenn es das NICHT ist. Oder hast Du extra einen Holperer eingebaut?"

Ich gab ihr folgende Antwort:

Ein Beispiel aus meiner Praxis
Ein junger Mann - ich schätze 25 - der mich kennt und weiß was ich tue kam auf mich zu und sagte: "Kannst Du mir helfen von meiner Spielsucht wegzukommen?"

Ich antwortete ihm: "Nein, das kann ich nicht!"

Er: "Wie, ich denke du hilfst Menschen?"

Ich: "Nein, ich höre ihnen zu und stelle Fragen"

Er: "Na gut, was kostet es?"

Ich "60 Euro die Stunde"

Er: "Oh, viel zu teuer. Hast Du nicht eine Tipp für einen Freund?" (Er ist Kellner im Leocenter wo ich essen gehe)

Ich: "Bring mir bitte ein Blatt Papier und was zum Schreiben".

Er bringt mir das Papier und geht.

Ich schreibe auf dem Blatt Papier Folgendes: "Nenn mir einen guten Grund weshalb du spielst. Was ist dein Grund/deine Motivation?"

Er kam zurück, ich gab ihm den Zettel und bat ihn seine Antwort darauf zu schreiben. Keine 10 Sekunden später kommt er und sagt: "Das brauche ich nicht aufzuschreiben. Ich kenne den Grund". Er wollte loslegen doch ich stoppte ihn.

"Ich möchte dass du deine Antwort aufschreibst". 

Er sagte: "Das brauche ich doch nicht. Ich weiß es".

Ich: "Ich möchte dass du es aufschreibst!"

Er: "Ich dachte du wolltest mir helfen? Du wolltest mir eine Lösung zeigen!"

Ich: "Nein, das wollte ich nicht. Du hast mich nach einem Tipp gefragt. Das ist mein Tipp und meine Bitte an dich."

Er nahm verärgert den Zettel ging an die Theke und schrieb seine Antwort. Er brachte mir den Zettel zurück und ging weiter arbeiten.

Rat mal was ich gemacht habe?

Genau...Ich schrieb die nächste Frage, gab ihm den Zettel. ohne Worte nahm er ihn, schrieb seine Antwort darauf und gab ihn mir zurück. Das ging so mind. 5x.

Ich bezahlte und ging. Für jemanden anders unvorstellbar, denn hier wird eine Lösung verlangt.

Die *Lösung* kam eine Woche später. Er kam auf mich zu und sagte: "Georg, ich spiele seit einer Woche nicht. Das war sehr klug von dir mich aufschreiben zu lassen. Denn ich habe mich das erste Mal mit dem Mist richtig auseinandersetzen MÜSSEN. Ich habe auch mit meiner Freundin über unser Gespräch gesprochen, was ich vorher niemals getan hätte. DANKE"

--:--

Deswegen liebe R....e ist der GFK-Ansatz NICHT lösungsorientiert. Zu mindest ist das meine Meinung dazu. Ich weiß, du hast es auf marketingtechnisch bezogen. Doch, die die es interessiert werden mich FRAGEN. So wie du es gemacht hast. Die die mich NICHT fragen, haben mich nicht verstanden. Möchten es zu diesem Zeitpunkt vllt. auch nicht. Es ist ihnen nicht wichtig. Sie sind sich (noch) nicht wichtig. VERSTEHST Du? 

--gm-
~Je weniger ein Mensch weiß, desto rascher, sicherer und endgültiger fällt er seine Urteile - Ernst Hauschka -

Dienstag, 8. März 2011

Der Neider redet abfällig von dem, was er selbst gerne hätte - Autor mir unbekannt -

Montag, 7. März 2011

Der Mann der Bäume pflanzte

Eine Geschichte über einen einzelnen Menschen der so viel verändert hat. In dem er einfach nur Eicheln pflanzte!

Ich finde es SENSATIONELL. Den Geschichte-Inhalt natürlich.
Ich weiß: es kommt auf den Standpunkt an.




Danke Steffen für diesen Link
Grüßle Georg

Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun. - Johann Wolfgang von Goethe -

Sonntag, 6. März 2011

Um zu begreifen, dass der Himmel überall blau ist, braucht man nicht um die Welt zu reisen. - Johann Wolfgang von Goethre -

Samstag, 5. März 2011

Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst der Zweifel. - Johann Wolfgang von Goethe -

Freitag, 4. März 2011

Donnerstag, 3. März 2011

Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen. -Ralph Waldo Emerson -

Mittwoch, 2. März 2011

Dienstag, 1. März 2011

Achtsamkeit

Inspiriert durch den folgenden Absatz im Buch "Einbruch in die Freiheit" von Jiddu Krishnamurti:
 
"Wenn Sie die Schönheit eines Vogels, einer Fliege, eines Blattes sehen wollen oder einen Menschen mit all seinen Schwierigkeiten zu verstehen suchen, müssen Sie Ihre gesamte Aufmerksamkeit, die ein unmittelbares Gewahrsein ist, dafür hingeben. Und Sie können das nur tun, wenn Ihnen daran etwas liegt, wenn es Ihnen zutiefst um das Verstehen zu tun ist - dann geben Sie Herz und Geist daran.
...
Ein solcher Zustand der Aufmerksamkeit ist geballte Energie. In diesem Gewahrsein reagiert Ihr ganzes Wesen augenblicklich" 


Und hier meine persönliche Geschichte zu Aufmerksamkeit/Achtsamkeit

Ich lag in der Badewanne als ich dieses Buch las. Ich habe dann das Buch beiseite gelegt und habe meine Aufmerksamkeit auf mich gelenkt. Ich sah auf meine linke Hand. Ich ging "bewusst" jede Linie mit der anderen Hand entlang. Ich nahm bewusst wahr welche Linie welche Kurve nimmt. wo sie beginnt, wie sie verläuft, wo sie endet. Ich drückte *bewusst* auf jedes Fingelglied um den Druck zu spüren. Erst den Daumen, dann den Zeigefinger, MIttelfinger, Ringfinger, der kleine Finger. Ich spürte jedes Gelenkteil des Fingers. Dann nahm ich meine freie Hand und bog die Fingergelenke um zu sehen wie weit ich sie biegen kann. Dabei fiel mir auf, dass jedes einzelne Glied ca. 1/2 so groß ist wie das davor. Von der Handwurzel aus betrachtet. Dann drehte ich meine Hand und begann das gleiche "ritual* mit der Handaussenseite. Jedes Glied, jeden Knochen, jedes einzelne Gelenk wahrzunehmen. Spürte am linken Zeigefinger an einem Gelenk eine Verhä rtung. Das erinnerte mich an die Zeit da ich diesen Finger mal gebrichen hatte und nicht zum Arzt gegangen bin. Und somit wuchs der Finger a bissel *krum*. Ich massierte jeden Teil meiner Hand. Bis zu Handwurzel.

Dann widmete ich mich meiner rechten Hand und ging das gleiche *Ritual* mit dieser Hand durch.

Als ich fertig war mit beiden Händen schaute ich auf die Uhr. es verging tatsächlich 3/4h in geballter Aufmerksamkeit *nur* auf mich selber. Nur auf diese zwei Hände. Die ganze Zeit über spürte ich eine Leichtigkeit, es war ruhig um mich herum. Ich spürte tatsächlich diese Energie...ich war ganz und gar auf mich *fixiert*.

Ich kann mich nicht erinnern mir jemals so eine Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Was für eine Wohltat.
Als ich dann aus der Wanne gestiegen bin war ich durchgeweicht :-)

Gibt es unter euch jemanden der sich selber diese AUfmerksamekeit schenkt? Bewusst. Sich Zeit nimmt für Aufmerksamkeit zu sich selbst?

*fragend guck*
Grüßle Georg
Um zu wissen, ob eine Suppe versalzen ist, muss man sie nicht ganz aufessen. -Autor unbekannt-